Helden der Zeit Lyrics
Helden der Zeit Lyrics

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01. Vernabelt
02. Hart am Wind
03. El Papa la Muerta
04. Helden der Zeit
05. Zu den Sternen
06. Im Labyrinth
07. Flucht aus Niemandsland
08. Aus der Einsamkeit
09. Des Rätsels Lösung
10. Ein Neues Leben

Vernabelt
Dort stehst Du auf der Brücke, Du schaust herunter, hast Tränen im Gesicht,
Kein Wort mehr meine Nacht erhellt, nur ein Herzschlag, der den Stein zerschlägt

Kannst Du sehen, keine Ketten mehr. Keine Fäden, die meinen Weg bestimmen
Aus dem Käfig ausgebrochen, des Nordens Feuer atmet wieder frei

Und der Wind ruft Deinen Namen, Wasser flüstert ihn mir zu
die Sonne sie trägt Dein Gesicht, das Himmelsmeer von Sehnsucht spricht
Folge mir ins Paradies, geh mit mir wohin Du willst
Bleib bei mir für alle Zeit

Dort gehen sie, all meine Schwestern. Hab lang gebraucht, bis ich sie erkannt
Tausend Jahre bin ich durchflogen, seit zerschnitten was uns einst verband

Und der Wind ruft Deinen Namen, Wasser flüstert ihn mir zu
die Sonne sie trägt Dein Gesicht, das Himmelsmeer von Sehnsucht spricht
Folge mir ins Paradies, geh mit mir wohin Du willst
Bleib bei mir für alle Zeit - Ewigkeit

Hart am Wind
Das Leben war mein letzter Anker im dunklen Labyrinth
Der Horizont in Wolken gehüllt, die Luft was mächtig dünn

Du hast vom Kurs mich abgetriben, hast gehäutet mein Gesicht
Doch wenn der letzte Maht auch bricht, dieses Schiff versenkst Du nicht

Die Schattenwelt hat mich gefangen, die Wellen Lügen warn
Wir lange sollte es gehen, das Leben ohne Sinn?

Hard am Wind, Unendlichkeit, fernab der alten Zeit!

El Papa La Muerta
Seid willkommen in der Welt der Illusionen
Es ist die Sucht nach Leben, die euch zu mir treibt
Vergesst wer ihr mal ward, gekommen aus dem Nichts
Ein falsches Bild vom Lieben, nur Entwürdigung für Dich

El Papa La Muerta

Fühlst Du die tiefe Kraft der zehntausend Pferde
Tonnen von Steinen, nicht erdrückend ihre Last
Aus allen Tränen wird ein Lächeln im Gesicht
Besser das Ihr Mich verspasst, sonst werdet was ihr an Mir hasst

El Papa La Muerta

"Ist die Sehnsucht erst vorüber, auch das Elend ausgeschmerzt
Ist das Leben erst voller Leere, eingeist das schwarze Herz
Es ist die Wahrheit, die die Lüge sagt."

El Papa La Muerta

Helden der Zeit
Wir, wie sind die, die euch zu underem Glück gefehlt haben
Wir, wir sind das Leben, sind das Herz im freiem Fall
Wir, wir sind die Antwort auf eure ungestellten Fragen
Wir, wir sind die Brücke aus dem Regen in den Sonnentrahl

Wir sind die Helden der Zeit, mach Dich für einen neuen Anfang bereit
Steig ein in unseren Zug Du hast ein Herz, doch besitzt Du auch den Mut?

Wir, wir wollen nur Dein Bestes, doch Du sollst es uns nicht geben
Wir, wir sind aus dem Stoff aus dem und unsere Träume weben

Wir sind die Helden der Zeit, mach Dich für einen neuen Anfang bereit
Steig ein in unseren Zug Du hast ein Herz, doch besitzt Du auch den Mut?
Komm mit uns und Du wirst sehen, so gut kann es Dir gehen
Fang endlich an zu schweben! Tief in der Erde ist genug Zeit nach dem Leben

Zu Den Sternen
Ihr Krieger der Vergangenheit, steigt aus euren Särgen, eure Seelen sind befreit
Gebt euch den verdienten Frieden, Schmerz ist fort, ihr müsst nicht mehr siegen
Legt eure Waffen des Geistes nieder, wir geloben zu kämpfen für euch nie wieder
Der jüngste Tag ist längst gekommen, beim letzten Glockenschlag haben wir es vernommen

Ihr Krieger der Vergangenheit, steigt auf zu den Sternen, wir geben euch letztes Geleit
Mit jeder Note die Maske fällt, werdet ewiges Licht, das die Nacht erhellt
Des Herzens Auge kennt keine Befehle, das Ohr wird taub für die falsche Rede
Der jüngste Tag ist längst gekommen, mit jedem Glockenschlag wird es lauter vernommen

Auf den Schwingen zu den Sternen fängst Du dann zu tanzen an
zu den silber leuchtend Fernen ewig Neues sich entfacht
Du willst frei sein, möchtest fliegen, keiner fremden Macht erliegen
Ein letztes mal durchs Wolkenmeer, zum Lande ohne Wiederkehr
Särgen, eure Seelen sind befreit
Gebt euch den verdienten Frieden, Schmerz ist fort, ihr müsst nicht mehr siegen
Legt eure Waffen des Geistes nieder, wir geloben zu kämpfen für euch nie wieder
Der jüngste Tag ist längst gekommen, beim letzten Glockenschlag haben wir es vernommen

Ihr Krieger der Vergangenheit, steigt auf zu den Sternen, auf dass ihr seid wieder vereint
geht auf die Reise in das ewige Land, zur Unendlichkeit ohne Untergang
Werdet Regen der vom Himmel weint, Ihr seid am Ende eurer Trauerzeit
Der jüngste Tag ist längst gekommen, mit jedem Glockenschlag wird es lauter vernommen

Im Labyrinth
Millionen Gedanken überschlagen sich
Versuchst sie zu betäuben, es gelingt Dir nicht

Kalrheit wird im Nebel versenkt, der Tag, er wird der Nacht geschenkt
der Körper wird mit Schmerz getragen, Dein Kopf, das Labyrinth der tausend Fragen

Sehnsucht wird im Feuer ertränkt, der trübe Blick zu Boden gesenkt
Angstschweiss Ölt Dir Dein Gesicht, und aus der Tiefe ruft ein letztes Licht

Ratlos, voll Zweifel, aber ein Ziel
Direkt vor Augen, doch hilft es Dir nicht viel

Was glaubst Du, warum bist Du hier?
Wie denkst Du hinter verschlossen Tür?

Du kennst Deinen Namen, Du kennst Dein Gesicht
und Du weisst was Du willst, doch so bekommst Du es nicht!

Flucht Aus Niemandsland
Ein Sturm erhebt das tote Land, Gewissensfreiheit anerkannt
Trotz Regen herrscht hier Trockenheit und auf dern Strassen tobt das leid
Die Leichen zählen ihr Stunden, ausgetrocknet, abgebrannt
Erlöse mich von meinen Leiden, befreie mich aus Niemandsland

Freiheit

Schanke mir ein neues Leben, komm und gib mir Deine Hand
Lass Mich nicht im Sog ertrinken, befreie mich aus Niemandsland

Freiheit

Aus der Einsamkeit
Wir tanzen den Gräbern der Vergangenheit
Wir fliegen in die Zukunft, unsere Seelen sind befreit
Wir sind die Versuchung, hier zählt nur der Moment
Der Funke Deiner Fantasie, in unseren Träumen brennt

Wir ziehen mit den Wolken, soweit der Wind uns trägt
Wir reiten zu den Sternen, bis der Sturm sich wieder legt
Wir sind das Geheimnis, das ein jedes Leben kennt
Die tanzend brennend Flammen deren Namen Du nicht nennst

"Alles dreht sich um uns, es zählt der Augenblick
Es ist die Lebenslust, die den Tod erstickt
Ein Gefühl, das Dir sagt: Jetzt ist es soweit!
Es befreit Dich und mich aus der Einsamkeit"

Wir sind wie der Blitz, der in den Boden schlägt

Wir fliegen durch das Feuer, das die Hölle fegt

Des Rätsels Lösung
Nackt unter Wölfen, völlig ausgebrannt, liegst du hilflos am Kreuze mit betender Hand
Im Wasser vergangen, aus Feuer geboren, in ewigen Zeiten die Götter beschworen
Den Teufel geblendet, ins Gesicht gelacht, seine Hörner ertrunken in weiblicher Pracht
Du felhst um Vergebung im Niemandsland, bittest tosende Fluten zu lehen Dir Pfand

Die Welt hat gerufen zum letzten Gereicht,
stehst im Schatten der Sonne, doch spürst Du sie nicht
Ein letztes Beben vor dem Untergang, ein letztes Sterben für den Neuanfang
Kannst Du erkennen, keine Schuld Dich belegt, der Herr der Gezeiten Dein Lebensrad dreht
Denn wir leben das Lieben, den Himmel, die Hölle, Ursprung und Kraft entspringen einer Quelle

Ein Neues Leben
Das Erste was ich fühlte, es war mir neu und fremd
Ein Körper mich umgab, der meinen Namen nennt
Die Verschmelzung war ein Akt des Lichts
Bewegung in das grosse Nichts
Kein Gefühl von Einsamkeit, eine Wärme die befreit

Du hast die Freude und die Qual, bei einem Leben Deiner Wahl
Zieh Deinen Träumen Beine an

Lass Leben treiben mit dem Wind, es ist der Weg, der nie gerinnt

Du hast die Freude und die Qual, bei einem Leben Deiner Wahl
Zieh Deinen Träumen Beine an
Befreit von allen Süchten, das Kreuz ist nicht zu sehen
Befreit von allen Flüchten, kann ich nicht mehr untergehn!

Halt Dich bereit!